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Quelle: MabelAmber/pixabay.com

Sozialtherapie

Zum Angebot des Sozialpsychiatrischen Dienstes zählt auch die Soziotherapie, eine ambulante Leistung für chronisch psychisch kranke Menschen.

So wird Soziotherapie verordnet

Quelle: MabelAmber/pixabay.com
Menschen mit psychischer Erkrankung wenden sich wegen einer Verordnung für Soziotherapie an einen Facharzt für Psychiatrie bzw. Nervenheilkunde oder an eine Institutsambulanz. Eingeschränkt ist auch eine Verordnung durch den Hausarzt möglich.

Der Betroffene, der Facharzt und die Mitarbeiterin des Sozialpsychiatrischen Dienstes erarbeiten gemeinsam einen Betreuungsplan, der bei der Krankenkasse eingereicht wird. Nach Genehmigung durch die Krankenkasse wird die Soziotherapie in einem festgelegten Zeitrahmen durch die Mitarbeiterin des Sozialpsychiatrischen Dienstes durchgeführt. Soweit keine Zuzahlungsbefreiung vorliegt, besteht die Zuzahlungspflicht nach den gesetzlichen Vorschriften.

Wo bekommen Sie Hilfe:

Das soll Soziotherapie erreichen

  • Vermeidung eines Klinikaufenthalts
  • Inanspruchnahme ärztlich verordneter Leistungen
  • erkennen der eigenen Krankheitssymptomatik und damit eine Verbesserung der Compliance (- Mitarbeit, Einwilligung in das therapeutische Vorgehen)
  • Verbesserung der Kompetenzen in verschiedenen Lebensbereichen
  • Soziotherapie beinhaltet auch Hilfestellung in Krisensituationen

Voraussetzungen für Soziotherapie

  • Mitgliedschaft in einer Krankenkasse
  • Bereitschaft des Betroffenen zur Mitwirkung
  • schwere psychische Erkrankung nach ICD – 10 mit Fähigkeitsstörungen (u.a. Antriebs-, Belastbarkeits- und Verhaltensstörungen)
  • ausgeprägte Funktionsbeeinträchtigungen gemäß der GAF Skala (- Skala zur Erfassung des Funktionsniveaus)